bisher in Berlin errichteten LTE-Pilotstandorte erreichen 15.000 bis 20.000 Haushalte. Bei der Deutschen Telekom soll Köln ab dem Herbst nahezu flächendeckend mit LTE versorgt werden. Bei Telefonica mit der Marke o2 wird zurzeit in München mit 17 sowie Halle mit 20 Basisstationen getestet.
Der UMTS Nachfolger LTE bringt neben einer deutlich höheren
Datenband- breite auch zahlreiche weitere Vorteile mit sich. So kann der so genannte Long Term Evolution in ländlichen Regionen ohne schnelle Internetver- bindung als DSL-Alternative genutzt werden. Da auch in diesen Regionen mit dem Ausbau des neuen Netzes begonnen wurde, warten noch immer viele Städte auf das neue mobile Internet. Alle vier großen Unternehmen haben im Mai 2010 Lizenzen für den Betrieb von LTE-Netzen ersteigert. Im Einzelnen handelt es sich dabei um o2 Telefonica, Vodafone die Deutsche Telekom sowie E-Plus, wenn auch nur einige kleine Kontingente.
Die ersten LTE-Sticks sind bereits auf dem Markt und können bei den ent- sprechenden Mobilfunk-Anbieter (Telekom, Vodafone, E-Plus, o2) oder den zahlreichen Berliner Technikmärkten erworben werden. Die LTE-Sticks sind technisch gesehen Funkmodems, also kleine kombinierte Sende und Em- pfangsanlagen, die auf verschiedenen Frequenzen arbeiten. Über USB Steckplätze können diese praktisch an jedes Endgerät wie Notebook oder aber PC angeschlossen werden.
Wer in Berlin wohnt kann sich freuen. Bei Geschwindigkeitstests ergaben sich Downloadgeschwindigkeiten von immerhin 32 MBit und im Upload von knapp 9 MBit mit den LTE-Sticks. Bei Nutzung eines WLAN-Hotspots konnten immerhin noch gut 22,6 MBit im Download und 8,8 MBit im Upload erreicht werden. Damit liegen alle erreichten Werte in Berlin um ein Viel - faches über denen der bisher zur Nutzung verfügbaren UMTS-Technik mit dem HSDPA-Verfahren. Mit dem LTE-Surfstick bekommt man Speed!!! |