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Darauf sollten Sie beim Mieten eines Autos achten

Die gelegentliche Mietwagennutzung ist in einer Stadt wie Berlin eine echte Alternative zum eigenen Pkw. Allerdings gibt es bei Mietwagenverträgen einige Fallstricke, deren Folgen für Verbraucher nicht absehbar sind. Nachfolgende Tipps verschaffen einen Überblick über die wichtigsten Punkte in PKW-Mietverträgen. In der Hauptstadt leben besonders viele Menschen ohne eigenen Pkw. Dank des gut ausgebauten öffentlichen Verkehrs- netzes, können sie sich mit Bus und Bahn schnell und preiswert innerhalb der Stadt bewegen. Vor allem junge Menschen verzichten daher gerne auf ein eigenes Auto. Andererseits gibt es Situationen, in denen man auf ein Auto angewiesen ist. Ein gutes Beispiel sind Reisen, die in das Umland führen – hier können die öffentlichen Verkehrsmittel nicht immer punkten und teilweise auch teuer sein. Auch wenn Transporte und größere Einkäufe anstehen, ist ein Kombi oder gar ein Transporter zweifelsohne von großem Nutzen.

Mietwagen anstatt eigener Pkw

Wird ein Auto benötigt, entscheiden sich viele Berliner bewusst für die Nutzung eines Mietwagens. Immerhin ist die Auswahl an Mietfahrzeugen in der Spreemetropole äußerst groß: Im Prinzip ist es zu so gut wie jedem Zeitpunkt möglich, das passende Auto zu beschaffen.

Unter Kunden kann es dabei aber auch zu Enttäuschungen kommen. Insbesondere, wenn der Mietpreis höher als in der Vorausberechnung ist. Die Automiete ist immer dann sehr kostspielig, wenn Kostenfallen übersehen werden. Um eine Überraschung zu vermeiden, muss jeder Anbieter gesondert betrachtet werden, da es keine einheitliche Preisstruktur gibt. Denn für Verbraucher steckt in jedem Preismodell ein gewisses Risikopotential, versteckte Kosten zu übersehen.

Nicht in die Kostenfalle tappen

Wenn es nicht nur um die kleine Tour zum Baumarkt geht, ist es ratsam, mehrere Angebote einzuholen und einen Mietwagenpreisvergleich zu ziehen. Der hiermit verbundene Aufwand ist nicht besonders groß, verspricht aber schlussendlich eine große Ersparnis. Der Zeitpunkt der Buchung spielt eine entscheidende Rolle. Wer vermutet, dass spätes Buchen bestehender Modelle mit Preisnachlässen belohnt wird, irrt. Sparfüchse reservieren ihren Mietwagen schon mehrere Wochen vorher und nehmen den Frühbucherrabatt mit.

Ein weiterer Kostenfaktor steckt in der Tankregelung. Einige Anbieter berechnen am Ende einen Pauschalbetrag, was meist sogar bei einem nahezu komplett leeren Tank schlecht ist. Es ist besser, sich auf die Full- to-Full-Regelung zu verständigen: Der Wagen ist zu Beginn voll betankt und wird im Gegenzug voll betankt zurückgegeben.

Die richtige Versicherung wählen

Bei besonders günstigen Mietwagenangeboten erhält der Kunde oft lediglich einen Haftpflichtschutz. Das Risiko: Mietwagen sind fast immer relativ neu sind und verfügen über hohe Restwerte. Eine Vollkaskoversicherung sollte deshalb nicht fehlen – zumal deren Beitrag nicht zu einem hohen Preis führen muss. Wird eine Selbstbeteiligung vereinbart, bleiben die Kosten im Regelfall überschaubar. Im Übrigen sollte auch beim Haftpflichtschutz genau hingesehen werden. Die ADAC Rechtsexperten raten zu einer Absicherung von Sach- und Personenschäden in Höhe von einer Million Euro.

Aufgepasst bei der Fahrzeugabholung

Großer Ärger droht, wenn bei Abholung des Fahrzeugs kein Führerschein vorgelegt werden kann. Es lohnt sich auch nicht, mit dem Anbieter zu diskutieren: Der Führerschein muss gezeigt werden. Auch an die Kreditkarte muss gedacht werden. Auf dieser wird nämlich der Kautionsbetrag blockiert – eine Zahlung des Kautionsbetrags in bar ist nicht möglich.

Übrigens: Wer einen Sportwagen oder eine Luxuslimousine mieten will, muss unter Umständen sogar zwei Kreditkarten vorlegen. Außerdem gilt oft ein Mindestalter, das sich je nach Anbieter und Art des Fahrzeugs auf bis zu 30 Jahre belaufen kann.

Sobald der Mietwagen vorgefahren wird, ist es Zeit für einen umfassenden Check. Niemand sollte einfach einsteigen und losfahren. Stattdessen gilt es, sich ein paar Minuten zu nehmen und das Fahrzeug nach Vorschäden zu suchen. Sollten Kratzer, Beulen etc. gefunden werden, müssen diese gemeldet und schriftlich festgehalten werden. Denn im Zweifelsfall muss der Fahrer für die Kosten aufkommen, weil er im Nachhinein nicht mehr belegen kann, dass der Schaden nicht in seinen Mietzeitraum fällt. Michael Brabec vom BAV e.V. empfiehlt, die Mieterhaftung mit einem Haftungsausschluss zu begrenzen.

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