Was denken Berliner über mobiles Online Zocken? | News

Was denken Berliner über mobiles Online Zocken!

Berlin hat schon vor Jahren den Kampf gegen Spielhallen aufgenommen und es geschafft die Zahl der Spielhallen schon vor Corona deutlich zu verringern. Dies kann als ein Etappensieg Berlins gegen das Glücksspielgeschäft gewertet werden, das sich wie ein Krebsgeschwür ausbreitete. Die weltweite Pandemie und die damit einhergehenden Schließungen aller öffentlichen Spielhallen für ein paar Monate und die darauffolgenden Regelungen, wer unter welchen Umständen einen geschlossenen öffentlichen Raum betreten darf sorgt dafür, dass nur ein Bruchteil der Berliner Spielhallen überleben wird.

Ist das Problem nur verlagert?

Was sich schon vor der Pandemie abgezeichnet hat, wurde durch dieser nur noch verstärkt. Immer mehr Spieler nutzen das Internet, um ihren Spieltrieb an den Online Slots nachzukommen. Portale wie mobilebet.de machen es einfach die Walzen rund um die Uhr rotieren zu lassen. Seit Juli 2021 ist jedoch ein neues Glücksspielgesetz in Kraft, welches endlich auch die Online Casinos reguliert. Damit sollen spätestens ab 2023 nur noch Online Spielhallen mit einer deutschen Lizenz erlaubt sein, ihre Dienste hierzulande anzubieten. Es dürft jedem klar sein, dass nach vielen Jahren Stillstand es etwas dauert, bis die neuen Regeln umgesetzt werden können. Eine neu geschaffene Bundesbehörde mit Sitz in Halle soll danach das Online Zocken regulieren und überwachen.

Berliner mehrheitlich happy über Spielhallen Schließungen

Bei Befragungen innerhalb der Berliner Bezirke stellte sich klar heraus, dass die meisten Befragten die Schließungen der Spielhallen als positiv empfinden. Interessant hierbei war jedoch, dass es weniger um das Geschehen innerhalb der Spielhallen geht, sondern größtenteils um das Klientel, dass durch die Zockertempel angelockt wird. Dass es sich hierbei um ein Vorurteil handelt, wollten die meisten Befragten nicht zugeben. Überhaupt, wurde deutlich, dass beim Thema Glücksspiel auch weiterhin großer Aufklärungsbedarf besteht. So ist für fast alle Befragten Lotto salonfähig, Spielautomaten werden jedoch negativ betrachtet. Weniger negativ werden Online Spielhallen betrachtet. Vor allem die jüngere Generation unter 25 findet dies in Ordnung. Bei der Umfrage machte es keinen Unterschied, ob zuhause in den eigenen vier Wänden am Desktop oder unterwegs auf dem Smartphone gespielt wird.

Aufklärungsbedarf beim Online Glücksspiel

Auf den überarbeiteten Glücksspielstaatsvertrag angesprochen, gaben ein Großteil der Berliner zu, dass sie etwas in den Medien gelesen und gehört hätten, sich jedoch nicht weiter damit befasst haben und nichts über dessen Inhalt wüssten. Von den wenigen Personen, die sich mit dessen Inhalt auskennen sind die Reaktionen geteilt. Ein überwältigender Teil findet eine Regulierung wichtig und unabdingbar, um illegale Online Casinos und Betrüger vom deutschen Markt fernzuhalten. Die im Gesetz beschlossenen Maßnahmen, vor allem die Weiterleidung persönlicher Daten an eine zentrale Sammeldatei finden viele nicht angemessen. Die meisten Gelegenheitsspieler gaben an, dass sich an ihrem Spielverhalten kaum etwas ändern wird, hoffen jedoch, dass es noch Anpassungen geben wird, da die Spieleauswahl vom neuen Gesetz zu sehr eingeschränkt ist. Regelmäßige Spieler sind hier weniger einsichtig. Ein Großteil davon will sich nach Alternativen umsehen und gegebenenfalls auch riskieren in unlizenzierten Offshore-Casinos oder Krypto Casinos zu spielen.

Glücksspielgesetz Eckdaten

Für alle, die zum Großteil der Berliner gehören, die den Inhalt des neuen Glücksspielgesetzes nicht kennen, gibt es hier die wichtigsten Änderungen, welche Online Casinos erfüllen müssen, um eine Lizenz zu erhalten.

  • In Online Casinos dürfen nur noch Spielautomaten angeboten werden. Tisch- und Kartenspiele oder auch Jackpotspiele sind nicht erlaubt. Auch Live Tische und Live Gameshows dürfen nicht im Angebot der Betreiber enthalten sein.

  • Der maximale Einsatz je Spielrunde ist auf 1,00 EUR beschränkt. Das gilt auch für Spiele mit Risikofunktion.

  • Jede Spielrunde an den Slots muss mindestens 5 Sekunden dauern. Automatische Startfunktionen oder Schnellspiel-Funktionen ist nicht erlaubt.

  • Bei einem Spielewechsel und nach einer 60-Minuten Sitzung muss eine 5-Minuten Zwangspause eingelegt werden.

  • Maximal können monatlich und casinoübergreifend maximal 1.000,00 EUR pro Person auf Spielerkonten eingezahlt werden. Alle Daten müssen von den Betreibern an eine bundeseigene Datenbank weitergeleitet werden.

  • Bei jedem Spiel muss es einen „Panik-Knopf“ geben, den die Spieler klicken können, wenn ihnen das Spiel entgleitet. Sie werden dann automatisch für 24 Stunden vom Spielen ausgeschlossen. Zudem müssen alle Online Spielhallen mit der OASIS Sperrdatei verbunden sein. Dort gesperrte Spieler müssen vom Casinobetreiber abgewiesen werden und dürfen nicht spielen.

Der Auflagenkatalog an die Betreiber umfasst noch viele weiter Punkte, die gerade genannten sind diejenigen, welche die gravierendsten Änderungen mit sich bringen. Das OASIS Sperrsystem zeichnet sich schon jetzt als Erfolg ab. So haben sich bisher über 23.000 Spieler dort selbst sperren lassen. Die Umfrage hat aber auch gezeigt, dass noch viel Aufklärungsarbeit notwendig ist, nicht nur in Berlin.

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