Die Berliner Bäder-Betriebe sind für die Schwimmbäder in Berlin
zuständig.
Die Berliner Bäder-Betriebe sind der größte Bäderbetreiber in Europa. Die BBB verwalten 37 Hallenbäder sowie 26 Frei- und Sommerbäder, wobei der großteil der Berliner Freibäder an private Betreiber verpachtet wurde. Jährlich besuchen etwa 7 Millionen Menschen diese Einrichtungen in Berlin.
Von den Hallenbädern sind sechs Stück nur für den Schul- und Vereinssport ausgelegt, in einem weiteren ist ein Teil der Anlage für diese Zwecke reserviert. Die Ausstattung variiert
zwischen einfachen Becken bis zu Schwimmlandschaften mit Rutschen und Sprungtürmen. Von den Berliner Freibädern sind zehn an private Betreiber verpachtet wurden.
Neben dem Schwimmangebot sind Saunalandschaften und Kursmöglich- keiten die wichtigsten Einnahmequellen der Berliner Bäder-Betriebe. Deshalb sind mittlerweile zahlreiche Saunen sowie in Zusammenarbeit mit der Partnerfirma Solarent Bräunungsanlagen und Sonnenstudios an die Bäder-Betriebe angeschlossen.
Die Kursangebote richten sich an verschiedene Zielgruppen. Es gibt extra Angebote für Kinder mit eigenen Spaßbereichen, für Baby- und Kleinkinderschwimmen, für Senioren mit erhöhten Wassertemperaturen, mit Aqua-Fitness-Kursen für Schwangere und extra Zeiten, die nur für behinderte Menschen zum schwimmen reserviert sind. Neun Berliner Hallenbäder sind behindertengerecht sowie zwölf weitere behindertenfreundlich ausgestattet.
Gegründet wurden die Berliner Bäder-Betriebe 1996. Sie lösten dabei die bis dahin zuständigen Berliner Bezirksämter als Träger der ab. Im Zuge der generellen Finanzknappheit Berlins müssen sie allerdings von Jahr zu Jahr mit weniger Zuwendungen auskommen. Waren es 1995 noch rund 79 Millionen Euro, sank die Zahl bis 2000 auf knapp 56 Millionen Euro um dann 2007 nur noch knapp 37 Millionen Euro zu betragen. |